Paolo Duca ist bei Ambri der Schweizer Schlüsselspieler und schaffte es nach langer Zeit auch wieder in den Kreis der Nati. Der Hauptgrund ist für sportal.ch offensichtlich: Der beinharte Kämpfer skort seit einem Jahr nun auch.
Von Verletzungen geplagt
Paolo Duca spielt seit etwas mehr als einem Jahr wieder bei seinem Heimclub Ambri. Sieben Jahre war er weg gewesen, eine Rückkehr war zeitweise fast ausgeschlossen. Dies nicht weil Duca sich nicht mehr mit Ambri verbunden gefühlt hätte. Der 1 Meter 78 grosse und 90 Kilo schwere Duca war schon als Jugendlicher Fan von Ambri. Der Grund war vielmehr Ducas sich immer wieder um seine Knie drehende Krankengeschichte, die schon seinen Aufstieg bei den ZSC Lions und Zug empfindlich bremste und zeitweise die Fortführung seiner Karriere in Frage stellte.
Die physischen Probleme des 27-jährigen Powerflügels führten auch dazu, dass er, obwohl das erste Nati-Aufgebot schon fast acht Jahre zurückliegt, nicht einmal ein Dutzend Einsätze unter Ralph Krueger absolvieren konnte.
Eine Explosion in der Valascia
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Seit den vorletzten Playoffs, als sein Wechsel von Zug nach Ambri schon feststand, läuft es für Duca nun aber reibungslos. Er ist nicht nur einer der auffälligsten Spieler auf dem Eis, auch seine Skorerwerte explodierten förmlich. Waren es bis ins Jahr 2007 nie mehr als 17 Punkte, respektive acht Tore gewesen, die Duca im Laufe einer Qualifikation erzielte, so kam er in der letzten Saison auf 16 Tore und 25 Assists. In den Playouts reichte er dann noch 9 Tore und 8 Assists nach.
Diese Werte sind sehr stark. Doch Duca, der mittlerweile bei Ambri das ''C'' des Captains auf der Brust hat, wird sie diese Saison wohl noch einmal übertreffen. Bereits jetzt, nach 22 Spielen, ist ''Duke'', so der Spitzname des Kraftpakets, bei 28 Skorerpunkten angelangt. Was Ducas Stärke ausmacht und seine Leistungen Nati-würdig machen, ist, dass er seine ursprünglichen Vorzüge nicht eingebüsst hat, sondern jetzt sogar noch besser checkt, kämpft und kontert.
Von anderen Teams gejagt?
Einen Spieler mit einer Einstellung wie Duca, der kampfstark ist und sich bei jedem Einsatz zerreist, hat jedes Team gerne im Kader. Zu Ambri, dass in der Rolle des Underdogs am Trennstrich balanciert, auch nicht vor dem Abstieg gefeit ist, und viel kontern muss, passt der mannschaftsdienliche Kämpfer Duca aber speziell gut.
Für Ambri ist Duca derzeit unverzichtbar und es muss trotz seines Steigerungslaufes den er seit eineinhalb Jahren absolviert wohl keine allzugrossen Sorgen haben, dass Duca die Leventina vor Ablauf seines Vertrages 2010 verlässt.