Breitbach: Der Servettien will nicht nur in Genf brillieren, sondern auch bei der WM 2009.
Robin Breitbach ist es sich gewohnt, Trikots mit einem Greifvogel zu tragen: Sowohl bei Servette als auch in der deutschen Nationalmannschaft. Der beinharte Verteidiger führt das Team der Woche von sportal.ch an - wer ist noch dabei?
Tor: Gianluca Mona (Servette)
Nach dem letzen Playoff-Final wurden vor allem die Leistungen von Ari Sulander hervorgehoben - kein Wunder, hexte der Finne die Zürcher doch zum Meistertitel. Dabei gerieten die tadellosen Leistungen von Servettes Goalie Mona in den Hintergrund. Der Servette-Keeper ist auch in dieser Saison ein sicherer Rückhalt - im Schnitt kassiert er nur alle 20 Minuten ein Gegentor. Zuletzt musste er in drei Spielen nur vier Mal hinter sich greifen - wobei er sich unter anderem gegen die Angriffe der offensivstarken ZSC Lions und HC Davos wehren musste.
Verteidigung: Robin Breitbach (Servette)
Der gebürtige Hamburger spielt eine äusserst solide Saison: Hart in den Zweikämpfen, fühlt er seinen Gegenspielern unter die Haut - ohne dabei unnötige Strafen zu kassieren. Bisher verbrachte der 26-jährige deutsche Nationalspieler „nur" 20 Minuten in der Kühlbox - Verteidigerkollege Goran Bezina musste beispielsweise schon 79 Minuten absitzen. Sicher, seine Skorerwerte (2 Punkte in 22 Spielen) sind bescheiden, doch Breitbach erfüllt seine Rolle unter „General" Chris McSorley einwandfrei; die Plus-Minus-Bilanz von Plus 5 ist die beste aller Genfer Verteidiger.
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Verteidigung: Marc Schulthess (Kloten)
Einen mickrigen Assist konnte sich Schulthess bislang auf sein Konto gutschreiben lassen - und dies in 23 Spielen. Dennoch ist der 22-Jährige einer der Aufsteiger der Saison: Trainer Anders Eldebrink gibt ihm viel Eiszeit, dieser dankt es seinem Mentor mit praktisch fehlerfreiem Spiel. Ligaweit ist ''Schulti'' mit einem Plus-Minus-Wert von Plus 16 in den Top fünf vertreten.
Die drei letzten Spiele der Kloten Flyers waren ein auf und ab: Im Derby gegen die ZSC Lions zog man den Kürzeren, dann verlor man in Lugano auf unglückliche und unnötige Art und Weise, schliesslich demontierte man Fribourg zuhause. Ein Akteur spielte sich in dieser turbulenten Zeit in den Vordergrund: Marcel Jenni. Der Oldie schoss drei Tore und gab einen Assist - er ist momentan in Topform.
Sturm: Ryan Gardner (ZSC)
Erstaunliche fünf Skorerpunkte steuerte Ryan Gardner beim 7:4-Sieg der Lions gegen Ambri bei. Bei allen drei Treffern Monnets gab der ZSC-Topskorer den entscheidenden Pass. Zudem gelang dem gebürtigen Kanadier das zwischenzeitliche 3:1 - mit einem unbewussten Ablenker durch seinen Schlittschuh. Auf den ersten Blick ein Glückstor, war der Treffer vielmehr ein Produkt von Gardners grösster Qualität: Der Hüne kennt keine Furcht, steht unverrückbar im Slot und skort so am Laufmeter. In dieser Form könnte Gardner für Nationaltrainer Ralph Krueger zu einem Leistungsträger werden.
Sturm: Jeff Toms (SCL Tigers)
60 Skorerpunkte liess sich Jeff Toms in der vergangenen Qualifikation gutschreiben, womit er ligaweit Platz 6 belegte. In dieser Saison hat der 34-Jährige auch schon 12 Punkte in 12 Spielen gesammelt - sein verletzungsbedingter Ausfall beim Saisonauftakt scheint ihn nicht aus dem Tritt gebracht zu haben. Die Hoffnungen im Emmental, endlich einmal die Playoffs zu erreichen, sind nicht zuletzt auch dank den Leistungen von Toms begründeter denn je.