Der SC Bern hat sich mit einem 1:2 bei den Espoo Blues (Fi) aus der Champions Hockey League verabschiedet. Trotz der Niederlage zeigte das Team von John van Boxmeer eine gute Leistung.
Die Berner legten einen Traumstart hin. Bereits nach 47 Sekunden brachte Christian Dubé die Gäste auf Zuspiel von Simon Gamache per Shorthander in Führung. Damit knüpfte der SCB nahtlos an die letzte CHL-Partie an, als er gegen die schwedische Equipe HV71 Jönköping (7:5) beim einzigen Sieg in der Königsklasse gleich vier Tore in Unterzahl erzielt hatte.
Die Finnen wendeten die Partie allerdings noch im ersten Drittel. In der 7. Minute glich Juuso Puustinen aus, und in der 16. Minute gelang Ryan Keller im Powerplay das entscheidende 2:1 für das Heimteam.
Die Berner hielten gegen das starke Espoo in einer intensiven Partie ausgezeichnet mit. Im letzten Drittel erspielten sie sich gar ein Übergewicht, wobei sie sich in den letzten zwei Minuten mit Strafen selber um die Chance auf den Ausgleich brachten. In den ersten 40 Minuten lagen die Vorteile auf Seiten der Finnen.
Beide Teams vermochten in der Defensive zu überzeugen und gestanden dem Gegner nur wenig zu. Dies verdeutlicht das Schussverhältnis, das 19:17 zu Gunsten der Gastgeber lautete.
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Mit diesem Erfolg steht Espoo bereits vor dem letzten Spiel gegen Jönköping als Gruppensieger fest. In der Runde der besten vier bekommen es die Finnen entweder mit Slavia Prag oder den ZSC Lions zu tun. Im zweiten Halbfinal treffen die russischen Mannschaften Salawat Julajew Ufa und Metallurg Magnitogorsk aufeinander. Letztere machten in der Gruppe A mit einem 3:1-Sieg gegen Kärpät Oulu (Fi) alles klar, Ufa hatte schon vor der gestrigen Runde als Gruppenerster festgestanden.