Zdeno Chara und Patrice Bergeron feiern den Sieg der Bruins
In der NHL haben sich die Boston Bruins mit 7:4 gegen die Buffalo Sabres durchgesetzt. Mit 28 Punkten liegt das Team um Marco Sturm, der verletzungsbedingt fehlte, als drittbestes Team der Liga weiterhin auf Platz eins in der Northeast Division. Die Sabres rangieren mit 21 Zählern auf Rang drei.
Dabei sahen die 15.623 Zuschauer im TD Banknorth Garden zunächst furios aufspielende Gäste, die in den ersten 13 Minuten der Partie durch Treffer von Jason Pominville (1:41), Derek Roy (4:29) und Thomas Vanek (4:58, Vorarbeit Jochen Hecht/12:37) gleich vier Mal zuschlugen.
Doch auch die Hausherren erwischten einen Frühstart und konnten die Begegnung durch Tore von Chuck Kobasev (2:59), David Krejci (5:38) sowie Marc Savard (13:08) weitgehend ausgeglichen gestalten.
Bruins legen nach
Im zweiten Drittel lief bei Buffalo nichts mehr zusammen, während die Bruins das Geschehen auf dem Eis nun nach Belieben dominierten und durch Treffer von Zdeno Chara (22:37/37:12) und erneut Kobasev (32:31) mit 6:4 in Führung gingen. Im letzten Abschnitt sorgte Phil Kessel (41:16) für den 7:4-Endstand.
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Sabres-Coach Lindy Ruff war nach der Niederlage sichtlich konsterniert: "Wir haben im ersten Drittel vieles richtig gemacht, aber auch da schon einige individuelle Fehler produziert, die sich dann durch das gesamte Match zogen. Wenn man den Puck so leichtfertig hergibt wie wir und dazu noch jede Menge Strafzeiten hat, werden wir in dieser Saison gegen niemanden mehr gewinnen."
Weitaus positiver blickte derweil Bruins-Coach Claude Julien auf die 60 zurückliegenden Minuten zurück: "Wir sind früh in Schwierigkeiten gekommen, was für uns eigentlich eher untypisch ist. Doch dann haben wir eine tolle Moral gezeigt und eindrucksvoll zurückgeschlagen. Während der langen Saison mit 82 Spielen wird es noch viele hässliche Siege geben und wir werden sie dankbar annehmen."
Ovechkin führt die Caps zum Sieg
Alex Ovechkin war der überragende Mann beim 6:4-Sieg seiner Washington Capitals bei den Anaheim Ducks. Vor 16.076 Zuschauern im Honda Center avancierte der russische Superstar mit einem Tor sowie drei Assists zum Matchwinner.
Der MVP der vergangenen Saison baute zudem seine beeindruckende Serie aus, nach der er in den letzten fünf Partien jeweils zumindest einen Treffer sowie einen Assist beisteuerte.
"Alex Ovechkin ist einfach unglaublich und toppt in dieser Liga alles. Es ist aufregend, ihn spielen zu sehen und sich mit ihm zu messen. Er gibt in jedem Spiel alles und holt dadurch auch aus seinen Mitspielern das Optimum heraus", sparte denn auch Anaheims Bobby Ryan (zwei Tore, ein Assist) nicht mit Lob für den zur Zeit wahrscheinlich besten Eishockeyspieler der Welt.