Orhan Mustafi hat erst vor wenigen Tagen den Schweizer Pass erhalten, jetzt ist er bei der U21 dabei
Einen Monat nach der gegen Spanien unglücklich verpassten EM-Teilnahme unternimmt die Schweizer U21-Auswahl heute Abend in Athen einen Neuanfang. Gleich elf neue Spieler wurden von Trainer Pierre-André Schürmann zum Test gegen Griechenland aufgeboten.
Nur noch zehn Spieler sind Schürmann aus der letzten Mannschaft geblieben, der Rest ist altershalber ausgeschieden. Unter jenen, die künftig nicht mehr mittun können, sind unter anderen der momentan verletzte Pirmin Schwegler sowie die für die A-Nationalmannschaft aufgebotenen Blerim Dzemaili und Reto Ziegler. Altershalber noch qualifiziert wären die beiden Basler Valentin Stocker und Eren Derdiyok, doch auch sie sind von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld heute in St. Gallen für höhere Aufgaben vorgesehen. Als erfahrene Spieler im Team verblieben sind neben Goalie Sommer auch Hertha-Söldner Fabian Lustenberger, FCZ-ler Adrian Nikci und der von GC zu Lecce transferierte Frank Feltscher.
Hintermannschaft ist komplett neu
Schürmann nimmt den Neubeginn heute Nachmittag im alten Athener Panathinaikos-Stadion mit einer komplett neuen Hintermannschaft in Angriff. Vor dem erfahrenen Vaduz-Keeper Yann Sommer sollen künftig die Söldner Gaetano Berardi (Brescia), Mihael Kovacevic (Dundee), Raphaël Mollet (Freiburg) und Jonathan Rossini (Legnano) oder GC-Verteidiger Rolf Feltscher dafür sorgen, dass die Schweizer U21-Mannschaft keine Gegentore einstecken muss. Auch im Mittelfeld und Angriff gibt es mit Moreno Costanzo (St. Gallen), Fabian Frei (Basel), Xavier Hochstrasser (YB), Orhan Mustafi (Basel) und Daniel Raschle (Lecce) neue Gesichter zu entdecken. FCB-Stürmer Mustafi hat erst vor wenigen Tagen den Schweizer Pass erhalten.
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Pech verzeichnete gleich beim ersten Aufgebot Ersatzgoalie Kevin Fickentscher von La Chaux-de-Fonds, der sich im Training den Fuss verdreht hat. Für ihn ist gestern der FCZ-Nachwuchsgoalie Orlando Lattmann nach Athen nachgeflogen. Gar nicht nach Griechenland gereist ist aus Verletzungsgründen Adilson Tavares vom FC Sevilla. (Si/ospi)