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FUSSBALL | WM 2010
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Podolski: Vom Prinzen zum Bettler
Svenja Mastroberardino
Von Svenja Mastroberardino
@sport.ch
 
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Lukas Podolski ist seit geraumer Zeit eine der grossen Teamstützen in Deutschlands Nationalmannschaft. Im Klub will es aber nicht mehr so richtig - seit seiner Rückkehr zum 1. FC Köln hat er in 19 Spielen erst ein mickriges Törchen geschossen.

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Wie lange kann sich ''Poldi'' halten?

Seit sage und schreibe 1390 Bundesliga-Minuten wartet Poldi auf sein zweites Meisterschaftstor. Ein Zustand, den sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln so wohl nie und nimmer vorgestellt hatten. Der ''verlorene Sohn'' wurde im Sommer für 10 Millionen vom FC Bayern München zurückgeholt, um mit dem Verein einen Schritt nach vorne, sprich Richtung internationale Plätze, zu machen. Davon ist der FC momentan gefühlte zehn Lichtjahre entfernt, der Abstiegskampf ist die brutale wie unerwartete Realität.

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  LIVE: GER-ARG (20:45)
 

Schaut man sich Podolskis Bilanz in der Nationalmannschaft an, kann man kaum glauben, dass vom gleichen Spieler die Rede ist. 37 Tore in 69 Spielen lautet die aussergewöhnliche Ausbeute. Kein Wunder also, hat der 24-jährige in der Landesauswahl einen Stammplatz auf sicher. Dennoch: Hält die Flaute Poldis in der Bundesliga weiter an, wird sich auch Deutschland-Coach Jogi Löw wohl oder übel seine Gedanken zur Personalie Podolski machen müssen.

Der Prinz steht vor entscheidenden Wochen

Deutschland scheint über ein unendlich grosses Arsenal an Offensiv-Kräften zu verfügen. So finden sich mit Piotr Trochowski, Mesut Özil, Aaron Hunt, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Gomez, Cacau, Miroslav Klose und Stefan Kiessling gleich reihenweise Top-Namen im Aufgebot für das Länderspiel gegen Argentinien. Alle weit besser in Form als Podolski...

Der Kölner steht also vor entscheidenden Wochen, was die WM-Reise betrifft. Wie schon so oft hofft Podolski nun, im Kreise der Nationalmannschaft Energie und Selbstvertrauen zu tanken. Denn schon am Wochenende steht das nächste Highlight für den in letzter Zeit oft kritisierten Offensivspieler an. Seine Kölner empfangen die Münchner Bayern im eigenen Stadion - eine gute Möglichkeit also, dem Ex-Arbeitgeber und allen Kritikern zu zeigen, dass man einen Podolski noch lange nicht abschreiben darf.

Von Svenja Mastroberardino

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