Derfliegende Schweizer Nils Fehr - Leider hat's für den Höhenflug nicht ganz gereicht
Die italienischen Newcomer der europäischen Footvolley Szene haben gegen die Portugiesen die ganz grosse Überraschung geschafft. Dario Bazzi und Tomaso Mazzavillani aus Ravenna haben sich den Europameistertitel 2008 im Footvolley in einer an Spannung kaum zu überbietenden Finalpartie gesichert.
Spannung pur im umkämpften Finale: Der Entscheidungssatz war geprägt von Krampferscheinungen, müden Beinen und trotz alledem höchstem sportlichen Niveau! Es war eine wahre Augenweide diesen beiden Teams zu zuschauen. Sensationelle Ballwechsel reihten sich aneinander, eine Prognose abzugeben war schwierig. Letztendlich war vielleicht eine kleine Verletzung von Ronaldo Filho ausschlaggebend, dass die Italiener den Pott nach Hause nehmen konnten. Unglaubliches hat sich aber zuvor zugetragen. Alan Cavalcanti hat die komplette Defensivarbeit übernommen, um seinen verletzten Partner zu entlasten. Die Italiener haben sehr lange kein gültiges Rezept gefunden, um den immer richtig positionierten Cavalcanti zu überlisten.
Schlussendlich haben die Italiener den 4. Matchball verwertet und somit ein hervorragendes Turnier abgeschlossen. 48 Spiele wurden in zwei Tagen durchgeführt, hochstehender Footvolley Sport wurde geboten und vielerorts (neue) Begeisterung für diesen jungen Sport gestreut. Der SFVV hat zusammen mit seinen Partnern Shopping Center A1, Companys, Media Markt, Reno und Traumeel Gel ein Sport Highlight kurz vor der UEFA Euro 2008 auf die Beine gestellt.
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Das einzige Schweizer Team, dass sich für die Viertelfinals qualifizierte, konnte der Doppelbelastung Organisation und Sport nicht ganz standhalten und zahlten während ihrem Viertelfinal Tribut. Allerdings darf man, über das Ganze Turnier gesehen, sagen, dass die Schweizer Footvolley Nation näher an das Europäische Spitzenniveau herangekommen ist.