Selten lässt sich Sergio Garcia blicken. Doch bei einem Turnier in seiner spanischen Heimat, noch dazu auf dem Kurs, wo er das Golfspielen lernte und sein Vater noch heute als Pro arbeitet, da darf er natürlich nicht fehlen. Zur Freude der Fans setzte er sich am zweiten Tag auch noch an die Spitze des Feldes.
Nach einer 65er Runde teilt er sich beim Castello Masters in Castellon mit insgesamt elf Schlägen unter Par die Führung mit Richard Finch aus England sowie dem Dänen Sören Kjeldsen.
Eine besondere Woche für Garcia
"Diese Woche ist grossartig. Diese Ausgangsposition ist natürlich toll, da der Druck auf meinem Heimatkurs natürlich besonders gross ist. Aber ich geniesse es und ich hoffe, dass ich das ganze Wochenende 100 Prozent bringen kann", erklärte Garcia.
Der Spanier begeisterte die Zuschauer mit seinem hervorragenden kurzen Spiel und spielte dabei natürlich auch seine Ortskenntnis aus.
Bis zum Sieg ist es indes noch ein langer Weg, denn die Konkurrenz bei dem mit zwei Millionen Euro dotierten Turnier ist gross. Zwei Schläge hinter dem Führungstrio lauern mit neun Schlägen unter Par Francois Delamontagne, Simon Dyson, Peter Hedblom, David Lynn sowie Alvaro Quiros, der in der letzten Wochen das Portugal Masters gewinnen konnte.