Der Start in die neue Golf-Saison verlief für Martin Kaymer eher durchwachsen. Bei der HSBC Championship in Shanghai belegt der Deutsche nach der ersten Runde mit +1 den geteilten 45. Rang. Die Führung holte sich der Schwede Henrik Stenson (-7).
Kaymer konnte nicht ganz an seine starke Leistung beim Saisonfinale vor vier Tagen in Valderrama anknüpfen, wo er das Jahr 2008 mit dem zweiten Platz hervorragend beendet hatte. Ein Bogey am letzten Loch kostete ihn das mögliche Par.
Besser machte es dagegen Stenson mit seiner 65er Runde bei schweren Bedingungen mit dichtem morgendlichen Nebel. Dabei hatte es am ersten Loch gar nicht gut ausgesehen für den Schweden. Einen Schlag musste er droppen, danach war er aber dank solider Putts wieder in der Spur.
"Ich bin sehr zufrieden", freute sich Stenson. "Zuletzt habe ich ja nicht so stark gespielt und ein paar Probleme gehabt, vor allem mit den längeren Schlägern. Aber heute klappte es mit dem Dreier-Holz vorzüglich. Der Ball blieb im Spiel und brachte gute Ergebnisse. Bei den 18 Löchern waren einige sehr gute Annäherungen und Putts dabei."
Garcia auf den Fersen von Mickelson
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Hinter Stenson folgt ein Quartett mit jeweils 66 Schlägen bestehend aus Sergio Garcia, Anthony Kim, Adam Scott und dem Titelverteidiger Phil Mickelson. Letzterer läuft Gefahr in dieser Woche von Garcia in der Weltrangliste von Platz zwei verdrängt zu werden, sollte der Spanier in Shanghai gewinnen.
Den Grundstein legte Garcia mit einer Bogey freien Runde. "Das war ganz solide", meinte er hinterher zufrieden. "Ich habe gut gespielt und gut getroffen." Doch trotzdem gibt es noch einiges zu verbessern, fügte er an: "Leider fühle ich mich mit meinem Putt-Schwung nicht so wohl. Vielleicht liegt das am Jet-Lag."
Mickelson war mit seiner Runde ebenfalls zufrieden, auch wenn sie zwei Schläge schlechter ausfiel als am Eröffnungstag vor einem Jahr. "Das war eine gute erste Runde. Man muss ja auch bedenken, dass es sehr schwierig war, bei dem Nebel zu sehen. Auch die Grüns waren sehr weich", analysierte er.