Mit seinem Sieg bei der Auftakt-Veranstaltung zur European Tour Saison 2009 hat sich Sergio Garcia auf den zweiten Platz der Weltrangliste vorgespielt. Garcia setzte sich bei der HSBC Champions in Shanghai gegen den Briten Oliver Wilson im Stechen durch. Martin Kaymer kam auf Rang 20.
Garcia holte seinen Ryder-Cup-Kollegen Wilson am Schlusstag mit einer starken 68er Runde auf dem Par-72-Kurs im Sheshan International Golf Club noch ein und zwang den bis dato Führenden mit insgesamt 274 Schlägen ins Stechen. Er behielt am zweiten Extraloch die Nerven und sicherte sich ein Preisgeld von 650.383 Euro. "Das fühlt sich grossartig an. Ich bin sehr stolz auf den Sieg und dass ich nun die Nummer zwei der Welt bin. Das war eine grossartige Woche", sagte der 28-Jährige, für den es der achte Erfolg auf der Europa-Tour war.
Kaymer schaffte mit einer 69er Runde noch einen versöhnlichen Turnierabschluss und konnte sich nach insgesamt 285 Schlägen über 45.000 Euro freuen. Am Vortrag hatte der 23-Jährige aus Mettmann 73 Schläge benötigt und war auf den 30. Platz zurückgefallen.
Love III gewinnt in Florida
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Auf der US-PGA-Tour gewann der Amerikaner Davis Love III das letzte Turnier der Saison. Bei den Children's Miracle Network Classics in Lake Buena Vista (Bundesstaat Florida) spielte Love eine 64er Runde und hatte am Ende einen Schlag weniger auf dem Konto als sein Landsmann Tommy Gainey. Der Wahl-Münchner Alex Cejka war am Cut gescheitert.
Love III, für den es der 20. Turniersieg auf der PGA-Tour war, durfte sich über ein Preisgeld in Höhe von 828.000 Dollar freuen. In der Abschlusswertung der Geldrangliste schaffte es der 44-Jährige dennoch nicht unter die Top 20. Das meiste Geld spielte 2008 Vijay Singh von den Fidschi-Inseln mit 6,6 Millionen Dollar ein. Insgesamt 104 Profi-Golfer verdienten im vergangenen Jahr auf der US-PGA-Tour jeweils mehr als eine Million Dollar.