03.03.2010
Kiel und Flensburg siegen

Kiels Momir Ilic glänzte mit zehn Toren
Nach der unerwarteten Niederlage des HSV gegen Gummersbach hat der THW Kiel seine Pflichtaufgabe gegen GWD Minden souverän gemeistert. Die Zebras bezwangen das Schlusslicht in der heimischen Sparkassen-Arena mit 32:19.
Die Kieler verfügen nunmehr über 38:4 Punkte und sind im Vergleich zum HSV (39:5) mit einem Spiel im Rückstand. Die SG Flensburg-Handewitt setzte sich in der zweiten Partie des Tages mit 28:19 (11:11) gegen TuS N-Lübbecke durch und festigte Platz drei.
Kiel haushoch überlegen
Vor 10.250 Zuschauern liessen die Kieler den Mindenern nicht die Spur einer Chance. Schon nach zehn Minuten (7:2) waren die Hoffnungen der Gäste auf einen Achtungserfolg zerstört.
Dennoch hätte der Sieg höher ausfallen müssen. Vor allem in der ersten Halbzeit lief es noch nicht rund im THW-Spiel. Für den Meister war es in erster Linie eine Pflichtaufgabe. Bester Kieler war Torwart Thierry Omeyer. Die meisten Tore erzielte Momir Ilic (10).
Flensburg mit Problemen
Die Flensburger taten sich dagegen schwer. TuS N-Lübbecke ging nach 15 Minuten mit 7:4 in Front und verteidigte die Führung bis zur 35. Minute. Die Gastgeber, die immer wieder am glänzend aufgelegten TuS-Torhüter Nikola Blazicko scheiterten, mussten alle Kräfte gegen den Bundesliga-Zehnten mobilisieren.
Mit zunehmender Spieldauer schwand der Widerstand der Ostwestfalen, so dass die Flensburger letztlich einen deutlichen Sieg verbuchen konnten. Lars Christiansen mit neun Treffern war bester Werfer der SG, für die Westfalen war Tomasz Tluczynski mit acht verwandelten Siebenmetern erfolgreichster Schütze.