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Jani-Express in Silverstone
Jani-Express in Silverstone
Neel Jani war in Silverstone schneller als die Konkurrenz

Das Schweizer A1GP-Team hat die Vorbereitungen auf das zweite Rennen der Saison (am 9. November in Chengdu/China) erfolgreich abgeschlossen. Neel Jani legte anlässlich der Testfahrten auf dem kleinen Kurs in Silverstone überlegene Bestzeiten hin.

"Unser Ziel war es, uns mit dem neuen Auto vertraut zu machen", berichtete Jani, der die beiden ersten Rennen um den Weltcup des Motorsports Anfang Oktober in Zandvoort mit dem Wagen des pakistanischen Teams bestritten hatte, weil das für die Schweiz bestimmte Chassis damals noch nicht zur Verfügung stand. "Wir haben in Silverstone die Reaktion des Fahrzeugs auf diverse Set-up-Änderungen getestet und dabei viel gelernt", sagte Teamchef Max Welti. "Die guten Rundenzeiten betrachte ich als angenehmen Nebeneffekt."

Jani war unter den sieben im Einsatz stehenden Fahrern mit Abstand der Schnellste. Auf der nur 2,63 km langen Strecke distanzierte er Portugal mit Filipe Albuquerque um 0,371 Sekunden. Noch wesentlich weiter zurück lagen Frankreich, Brasilien, China, das zwei Fahrer einsetzte, und Korea. "Ich fühle mich schon recht wohl im Auto", freute sich Jani. "Ferrari hat gute Arbeit geleistet. Im Vergleich zum bisher verwendeten Lola verfügen wir über bedeutend mehr Downforce und bessere Bremsen."

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Die Performance des Autos sei nun zwischen jenen der GP2-Serie und der Formel 1 anzusiedeln, schätzt Neel Jani. Jedenfalls sind die Rundenzeiten selbst auf dem ungewöhnlich kurzen und nur fünf Kurven umfassenden "National Circuit" in Silverstone gegenüber August 2007 um rund zweieinhalb Sekunden gesunken, obschon die Bedingungen -- tiefe Temperaturen und zeitweiliger Regen -- bei Weitem nicht ideal waren. Ein geplanter Run mit vollen Tanks zum Abschluss des Tests fiel einem heftigen Hagelwetter zum Opfer.

Die Schweizer Truppe macht sich am kommenden Montag auf den Weg nach China. Als Rookie im Team des Titelverteidigers kommt in Chengdu der mit den asiatischen Rennstrecken vertraute Alexandre Imperatori zum Zug. (Si/pac)

 
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