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Lehmann: ''Es ist einfach unbeschreiblich!''

Zum vierten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele wird das Fraueneishockey-Turnier in Vancouer durchgeführt. Mittendrin die Schweizer Kufen-Ladies. Stürmerin Kathrin Lehmann sagt: ''Es macht mich sehr stolz, dabei zu sein.''

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Grosses Interesse an den Hockeyanerinnen

Das Frauen-Nationalteam bereitet sich bereits seit etwas mehr als einer Woche in Winnipeg auf seine Einsätze vor. "Winnipeg ist eine grosse Hockeystadt und ganz Kanada ist stolz, die Olympischen Spiele durchführen zu dürfen", so Lehmann. Das Interesse an den Eishockeyanerinnen ist, im Gegensatz zum Ligaalltag, riesig. "Wir können kaum von der Kabine zum Eis gehen ohne Autogramme zu geben". Dass die Fans sogar beim Training zusehen, dürfte für die meisten Spielerinnen ein Novum sein.

Für Lehmann ist es das Grösste, Teil dieser Olympischen Spiele zu sein. "Es ist etwas Unbeschreibliches. Es fängt mit der speziellen Bekleidung an, die Eröffnungsfeier, die gute Laune. Die Tatsache, dass sich nur ein ganz kleiner Bruchteil der Bevölkerung Olympionike oder Olympionikin nennen darf, macht die Sache so speziell."

Lehmanns ehrgeizige Ziele

Auch wenn die Eindrücke in Vancouver und Umgebung überwältigend sind - die Hockey-Cracks sind in Übersee, um sportlich auf sich aufmerksam zu machen. Das Ziel der Frauen-Nati ist der 6. Rang. Die Schweizerinnen qualifizierten sich aufgrund ihrer Weltranglisten-Klassierung automatisch für Olympia. In der IHF-Weltrangliste belegt die Truppe von René Kammerer Rang 5, die ersten sechs erhielten einen Fixplatz.

''Ich werde alles dafür geben, dass wir unser Ziel, die Top 6, erreichen können", sagt Lehmann. "Mein Anspruch ist es, alle fünf Matches auf höchstem Niveau zu bestreiten. Das ist nicht immer möglich, aber mein persönliches und ehrgeiziges Ziel." Die Schweizerinnen treffen in der Vorrunde auf die Titelfavoriten aus Kanada und Schweden sowie die Slowakei.

Ausgangslage verspricht Spannung

Um den Titel werden die Eisgenossinnen wohl nicht mitspielen können, zu stark ist die Konkurrenz (noch). Nur allzu gerne würden die Kanadierinnen nach dem Gewinn der Goldmedaille in Salt Lake City 2002 sowie Turin 2006 den TItel-Hattrick in der Heimat perfekt machen. Diese Ausgangslage verspricht viel Spannung und mit den eishockeyverrückten "Canucks" im Rücken ein unvergessliches und einmaliges Erlebnis.

Von Svenja Mastroberardino

 
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