Der Schweizer Mat Rebeaud feierte im vierten Bewerb der Red Bull X-Fighters Saison im Plaza de Toros de Las Ventas seinen dritten Triumph. In der Stierkampfarena von Madrid verwies der motorisierte Torero Andre Villa (NOR) auf den zweiten Rang. Robbie Maddison (AUS) landete an der dritten Position.
Vor 23.0000 enthusiastischen Fans führte im Land des Fussball-Europameisters kein Weg am klaren Saison-Dominator, der mit Siegen in Mexico, Brasilien und Spanien einen Hattrick feiert, vorbei. Finalgegner Villa hatte Pech: der Norweger verpatze eine „No-Hand-Landung" und blieb mit seinem FMX-Bike zwischen Quarterpipe und Kicker stecken. „Das Niveau, die Stimmung und das Ergebnis sind geschichtsträchtig. Zu Saisonbeginn hätte ich daran nicht im Traum gedacht", strahlte Rebeaud, der auf Schultern durch die Stierkampfarena getragen wurde.
Die dutzenden Motorsägen auf den überfüllten Rängen verstummten nur ein Mal, als im Viertelfinale Lokalmatador Dany Torres gegen den US-Amerikaner Jeremy Lusk (4. Rang) den Kürzeren zog. Während Jeremy im Dress des spanischen Fussballmeisters Real Madrid jubelte musste Dany (5. Rang) im Trikot seines Namensvetters und EURO-Helden Fernando Torres die Arena unter Tränen verlassen. „Es war knapp. Nur ein Judge hat mir gefällt, um Lusk zu schlagen. Es ist bitter so auszuscheiden. Aber ich muss zufrieden sein", versuchte der aus Sevilla stammende Publikumsliebling Haltung zu bewahren.
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Charles Pages hatte im Viertelfinale Glück im Unglück. Der Franzose stürzte nach einem Whip schwer, konnte die Arena aber auf eigenen Beinen verlassen. Zuvor gelang dem Schweden Fredrik Johansson im Achtelfinale - er hatte keine Chance auf den Aufstieg in die nächste Runde - eine Weltpremiere. Er stand als erster Rider einen „540 for the Quarterpipe".
Der nächste Bewerb der spektakulärsten Freestyle-Motocross-Serie der Welt findet am 16. August in Wuppertal (GER) statt. Mat Rebeaud führt die Gesamtwertung vor Jeremy Stenberg (verletzt) und Robbie Maddison an.