Matt Rebeaud mit seiner Freestyle-Silbermedaille von den X Games in Los Angeles.
Mit seinem Bergbau trieb das Ruhrgebiet einst die deutsche Industrialisierung voran. Doch wo Kohle früher Eisen und Stahl zum schmelzen brachte, glühen bald die Motoren der Red Bull X-Fighters. Im Steinbruch Oetelshofen nähe Wuppertal fördern die Stars der FMX-Szene dieses Wochenende ihre besten Tricks zu Tage.
Auf rund 50 Hektar bietet diese kalksteinerne Arena inmitten von Lastern und anderen Baugeräten über 20'000 Zuschauern ein gewaltige Kulisse. Alleine die Abraumhalde ragt mehr als 60 Meter gegen den Himmel. Und genau dort will einer hin: Mat Rebeaud - unser Schweizer Kronfavorit auf den Red Bull X-Fighters Gesamtsieg.
Rebeaud bereits mit 3 Siegen
Dass er in Deutschland seinen Weg durch Geröll, Staub und Schotter des Steinbruchs machen wird, daran lassen Rebeauds diesjährige Leistungen kaum Zweifel. Nach seinem Startsieg in der Höhenluft von Mexico City fand Mat auch im Sambadromo von Rio den richtigen Takt und belegte in der Karnevalsmetropole den 2. Platz. Zuletzt konnten dem Romand weder die texanische Hitze in Fort Worth noch der Hochsommer in Madrid etwas abhaben - beide Male ging Platz 1 nach Payerne.
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''Das Niveau, die Stimmung und das Ergebnis sind geschichtsträchtig. Zu Saisonbeginn hätte ich daran nicht im Traum gedacht", strahlte R-Mat denn auch nach seinem Hattrick. Damit liegt Rebeaud im Rennen um die Nachfolge von US-Superstar Travis Pastrana weiterhin ganz vorne! Nach Wuppertal reist der 26-jährige direkt aus seiner amerikanischen Wahlheimat. Mit im Gepäck seine neuste Errungenschaft: Eine Freestyle Silbermedaille von den X Games in Los Angeles, wo er eben als einer der wenigen europäischen Teilnehmer überhaupt teilgenommen hat.