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REDBULL X-FIGHTERS
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Rebeaud gewinnt ''die Schlacht an der Ruhr''
Rebeaud gewinnt ''die Schlacht an der Ruhr''
Mat Rebeaud hatte seine Nerven im Griff

Mit einem weiteren Sieg hat der Schweizer Mat Rebeaud seine Führung in den diesjährigen Red Bull X-Fighters World Series fest einzementiert. Der Schweizer siegte auf der vorletzten Station der Red Bull X-Fighters World Series vor fanatischen 15.000 Zuschauern im „explosiven Steinbruch" von Oetelshofen vor seinem grössten Konkurrenten Jeremy Lusk aus den USA.

Auf dem schwierigen Kurs in einem Kalksteinbruch bei Wuppertal im deutschen Ruhrgebiet landeten der Spanier Dany Torres und der Australier Robbie Maddison auf den Plätzen drei und vier. Bagger und schweres Gerät schafften den furchtlosen Fahrern mit ihren 100 kg schweren Maschinen einen aussergewöhnlichen Kurs.

Obwohl Rebeaud bei den X-Games in Kalifornien Anfang des Monats nur Zweiter wurde, ist die Entscheidung über den Sieg in den diesjährigen World Series wohl gefallen.

Rebeaud dürfte am Ende dieser Saison die Trophäe des Gesamtsiegers in die Höhe stemmen. „Der Druck ist verdammt gross und du hast nur eine Chance," sagte Rebeaud. Er sei dennoch sehr glücklich mit dieser grossartigen Saison. „Vier Siege bei den X-Fighters und Zweiter bei den X-Games. Wahnsinn."

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Besonders die deutschen Teilnehmer und ein grossartiges Publikum sorgten für eine unvergessliche FMX-Nacht. Obwohl sich Fabian Bauchersachs bereits nach der ersten Runde verabschieden musste und für Busty Wolter das Aus in Runde zwei kam, sahen die anwesenden 15.000 spektakuläre Sprünge und irrsinnige Tricks. Die fünfte und vorletzte Station der World Series auf dem engen, verzwickten und recht eigentümlichen Parcours hat gezeigt, wer der zäheste X-Fighter unter den zwölf weltbesten Fahrern ist.

Designierter Gesamtsieger Mat Rebeaud

Rebeaud's heutiger Sieg - der erste in Deutschland - hat den Schweizer dem Gesamtsieg der diesjährigen World Series vor dem letzten Rennen in Polen wieder näher gebracht. In Warschau wird dürfte er sich als Nachfolger von Travis Pastrana (USA) feiern lassen. Dieser holte sich den Gesamtsieg im Jahr 2007.

Das „dreckige Dutzend" war an diesem Samstag nur zu elft in Action, da der Japaner Taka Higashino nach seinem schweren Trainingssturz am Donnerstag nicht am Start war. Sie mussten um die Gunst einer fünfköpfigen Jury rittern: Mit ihren Sprüngen und waghalsigen Kunststücken im 75 Meter tiefen Steinbruch von Oetelshofen.

DTM-Pilot Martin Tomczyk konnte sich am Rande der Wuppertaler Schlacht von den Schwierigkeiten des Kurses sein eigenes Bild machen. Er tat sich mit seinem VW Touareg (mit Vierradantrieb) noch schwerer als die FMX-Stars.

Das heutige Resultat verspricht Spannung für den letzten WM-Lauf: Lusk, Maddison und Torre sind in der Gesamtwertung knapp hinter Rebeaud. Eine hartnäckige Daumenverletzung liess einen weiteren, potenziellen Herausforderer um den Titel die restliche Saison zuschauen: Der Amerikaner Jeremy ‚Twitch' Stenberg war zum Nichtstun verdammt.

Nach Mexiko City, Rio de Janiero, Forth Worth in Texas, Madrid und Wuppertal steigt am 6. September das Finale der diesjährigen Tournee. Im X-lecia-Stadion von Warschau/Polen.

 
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35'000 feierten Toursieger Rebeaud
Ein dritter Rang reichte Mat Rebeaud beim finalen Stopp in Polen um die Gesamtwertung ...

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ERGEBNISSE
Gesamtklassement
1
Mat Rebeaud SUI
465
2
Dany Torres ESP
345
3
Robbie Maddison AUS
320
4
Jeremy Lusk USA
320
5
Jeremy Stenberg USA
235
6
Andre Villa NOR
155
7
Thomas Pages FRA
115
8
Petr Pilat CZE
90
9
Busty Wolter GER
70
10
Eigo Sato JAP
65
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