Dirk Nowitzki wehrte sich erfolgreich gegen die nächste Niederlage
Fünf Spiele hintereinander und für Dirk Nowitzki "gefühlte zwei bis drei Monate" hatten die Dallas Mavericks nicht mehr gewonnen, doch nun ist der Knoten bei den New York Knicks endlich geplatzt. Das galt auch für Dirk Nowitzki, der beim 124:114-Sieg nach Verlängerung der überragende Mann auf dem Feld war.
Dabei hatte es zunächst überhaut nicht nach einem Erfolgserlebnis für die Mavs ausgesehen. Die Knicks erwischten vor gut 19.000 Fans im Madison Square Garden den besseren Start und führten nach dem ersten Viertel mit 35:26. Diesem Rückstand liefen die Gäste eigentlich während der gesamten regulären Spielzeit hinterher.
Zwischenzeitlich schien die Partie im zweiten Viertel bei 15 Punkten Rückstand fast schon gelaufen zu sein, doch immer wieder war es Nowitzki, der sein Team am Leben erhielt. So gelangen dem Würzburger Ende des zweiten Viertels innerhalb von fünf Minuten 13 Punkten.
Nowitzki fast im Alleingang
Dennoch sollte den Mavericks der Ausgleich zum 112:112 erst kurz vor Schluss gelingen. In der Verlängerung übernahmen sie dann das Kommando. In der Defensive liessen sie nicht einen Treffer aus dem Feld zu und im Angriff regelte Dirk Nowitzki den Rest. Mit sieben Zählern in der Overtime war der Deutsche der Matchwinner.
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"Wir mussten diese Serie unbedingt beenden. Mein Team hat mir gesagt, dass ich auf jeden Fall weiter die Würfe nehmen und aggressiv spielen soll", sagte Nowitzki. Am Ende hatte Nowitzki 39 Zähler und 15 Rebounds auf dem Konto. Josh Howard erzielte mit 31 Zählern eine persönliche Saisonhöchstmarke. Bei den Knicks ragte Zach Randolph mit 27 Punkten und 18 Rebounds heraus.
Detroit in Phoenix ohne Chance
Die ersten drei Spiele bei der Reise durch den Westen der USA hatte Detroit gewonnen, doch beim vierten Gastspiel gab es für die Pistons nichts zu holen. Mit 86:104 mussten sie sich bei den Phoenix Suns geschlagen geben. Das lag auch an der katastrophalen Wurfausbeute von Allen Iverson, der nur vier seiner 17 Versuche versenken konnte. Auf der anderen Seite glänzte Amara Stoudemire mit 29 Zählern.
Ersatzgeschwächte Spurs erfolgreich
Auch ohne Manu Ginobili und Tony Parker haben die San Antonio Spurs das Auswärtsspiel bei den Sacramento Kings mit 90:88 für sich entschieden. Michael Finley war mit 21 Punkten bester Werfer. Matchwinner war jedoch Tim Duncan, der in der letzten Spielminute mit zwei erfolgreichen Versuchen aus dem Feld das Spiel zugunsten der Spurs drehte.