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Ein Rennen zum Vergessen - aber Cuche gehts gut
Ein Rennen zum Vergessen - aber Cuche gehts gut
Aufatmen: Didier Cuche wurde erfolgreich operiert

Carlo Janka, der sich als Drittschnellster des ersten Laufes berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen durfte, fiel in der Endabrechnung um fünf Positionen zurück. Der Obersaxer war als Achter gleichwohl der mit Abstand bestklassierte Schweizer. Sandro Viletta und Marc Berthod kamen mit Rückständen von über drei Sekunden nicht über die Plätze 19 und 20 hinaus.

Was ist im Riesenslalom mit den Schweizern los?

Aus Schweizer Sicht hatte die Saison im Riesenslalom mit den Siegen von Didier Cuche in Sölden und von Carlo Janka in Beaver Creek optimal begonnen. Seither aber bleiben die absoluten Spitzenergebnisse aus. In den letzten vier Prüfungen vermochte sich kein Vertreter von Swiss-Ski mehr unter den ersten drei zu klassieren.

Didier Défago schied im ersten Lauf nach einem Einfädler wie am Tag zuvor aus. Silvan Zurbriggen verzichtete auf den Start. Der Walliser konzentriert sich auf den Slalom vom Sonntag.

Fulminanter Lauf von Hirscher

Der 20-jährige Marcel Hirscher nutzte den finalen Durchgang zu einer Demonstration. Der Salzburger fuhr Laufbestzeit, stürmte von Platz fünf ganz an die Spitze vor und feierte nach seiner Premiere von Mitte Dezember in Val d'Isère seinen zweiten Weltcup-Sieg. Der nach halbem Pensum führende Norweger Kjetil Jansrud schaffte als Zweiter eine persönliche Bestleistung. Bislang war er zweimal Dritter geworden, zuletzt am Tag zuvor im Ersatzrennen für den abgebrochenen Riesenslalom von Adelboden.

Ted Ligety, der die letzten drei Riesenslaloms in Kranjska Gora dominiert hatte, sorgte als Dritter dafür, dass wieder die gleichen Fahrer wie 24 Stunden zuvor auf dem Podest standen.

Cuche: Titanplatte mit 7 Schrauben

Der am Freitag im Weltcup-Riesenslalom in Kranjska Gora gestürzte Didier Cuche ist in der Schulthess-Klinik in Zürich am rechten Daumen operiert werden. Mit einer Spezialschiene sollte der Neuenburger das Training in der nächsten Woche wieder aufnehmen können.

Cuche zog sich einen Splitterbruch des ersten Mittelhandknochens zu. Dr. Stephan F. Schindele fixierte die Bruchstelle mit einer Titan-Platte und sieben Schrauben. Bei optimalem Heilungsverlauf sollte der Daumen in ein paar Tagen wieder leicht belastet werden können. Cuches Teilnahme an den Olympischen Spielen sollte daher nichts im Weg stehen.

Eine ebenfalls in der Klinik vorgenommene MRI-Untersuchung von Cuches linkem Knie förderte keine gravierenden Verletzungen zutage. Festgestellt wurden eine Überdehnung des Aussenbandes, ein leichter Kniegelenkserguss und ein Bluterguss. (Si)

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