Startseite | Live-Ticker | Ergebnisse |  Video
WINTERSPORT
Schriftgröße: 
Streit mit Albaner - Morisod bös verletzt
Streit mit Albaner - Morisod bös verletzt
Patrice Morisod hätte beinahe sein Augenlicht verloren

Riesiges Glück für Skitrainer Patrice Morisod: Beinahe hätte er sein Augenlicht verloren - weil er sich mit einem Albaner anlegte.

Passiert ist es in Morisods Heimatort Zinal, im Wallis, in einem Restaurant. Eine Gruppe älterer Leute war da, aber auch ein betrunkener Albaner, der die Senioren anpöbelte und schikanierte. Da mochte Patrice Morisod nicht mehr länger zuschauen und forderte den Albaner auf, das Lokal zu verlassen.

Angriff mit einem Glas

Dieser reagierte sofort und hemmunglos: In der Hand hielt er bereits ein Glas mit abgebrochendem Hals - dieses Glas knallte er Morisod mit voller Wucht mitten ins Gesicht. "Ich brauchte einige Zeite, bis ich dem Schläger das Glas wegnehmen konnte", erinnert sich Patrice.

Die Situation klärte sich - der Albaner haute ab, und Morisod fuhr in Sion ins Spital. "Mit 25 Stichen mussten die Schnittwunden genäht werden", berichtet der Trainer, "alle rund ums Auge. Ich habe riesiges Glück gehabt, dass mich kein Splittern im Auge traf. Eigentlich ist es ein Wunder."

Der Arzt hat Morisod übrigens fotografiert. "Ich habe mich fast selber nicht mehr erkannt, so übel war ich zugerichtet", sagt Patrice.

Morisod neu in Frankreich aktiv

Vom Spital fuhr er wieder nach Zinal und machte sich am folgenden Tag auf die Suche nach dem Täger. "Ich hatte ihn schon einmal gesehen und konnte mir vorstellen, wo ich ihn finden würde." Tatsächlich: Morisod begenete dem Albaner und stellte ihn zur Rede. Er hat sich entschuldigt, es würde ihm leid tun. Morisod sagte darauf: "Du hast genau 24 Stunden Zeit mir einen Vorschlag zu machen, wie es weitergehen soll." Darauf war der Albaner ratlos, worauf Patrice zur Polizeit fuhr und Anzeige erstattete. "Schliesslich dürfte meine Wiederherstellung einiges kosten."

Vor einem Jahr hat Erfolgstrainer Patrice Morisod Swiss Ski überraschend verlassen und einen Trainerjob in Frankreich angenommen. Trotz vermöbeltem Gesicht ist er in Zermatt auf dem Gletscher an der Arbeit. "Wir haben viel zu tun", weiss der Walliser, "denn nach dem Rückzug von Rossignol und Dynastar aus den Speeddisziplinen stand fast die ganze Mannschaft ohne Material da. Ein Glück, dass Head in Frankreich eingestiegen ist."

Morisod fliegt mit den französischen Rennfahrern im August nach Ushuaia in Argentinien und anschliessend nach La Parva in Chile zum Sommertraining.

Von Mario Rall

Hinweis: Das Portal skionline.ch ist offizieller Medienpartner von sportal.ch.

WINTERSPORT | SKI APLIN
Vaucher muss seinen Stuhl bereits wieder räumen
Nach nur acht Monaten als Direktor von Swiss-Ski wurde Denis Vaucher (44) bereits wieder ...
Styger
TOP NEWS TICKER
17:45 Radsport - Cavendish siegt im Massensprint
17:14 Champions League - Tottenhams Defoe gegen Bremen nicht dabei
16:47 1. Bundesliga - Diego kann spielen, Riether-Einsatz unsicher
16:09 1. Bundesliga - Jansen vor Einsatz gegen Nürnberg
16:03 International - Ronaldo kann es doch noch
ANZEIGE
LIVE-TICKER
Tennis: US Open
Wawrinka - Youzhny 20:00
ANZEIGE
UMFRAGE
Wer ist der beste Abfahrer der Welt?
Didier Cuche
Michael Walchhofer (AUT)
Didier Defago (SUI)
Aksel Svindal (NOR)
M. Osborne-Paradis (CAN)
Bode Miller (USA)
Erik Guay (CAN)
Klaus Kröll (AUT)
Peter Fill (ITA)
Carlo Janka (SUI)
Marco Büchel (LIE)
KOOPERATION
Anzeige