11.03.2009
Häberli: 'Wir schnuppern bereits am Final'

Thomas Häberli YB Portrait
Im letzten Spiel gegen Bellinzona durfte ich von Anfang an spielen. In der 11. Minute konnte ich eine Flanke von Seydou (Doumbia) zum 1:0 verwerten. Nachdem das Spiel in der 77. Minuten mit 3:0 entschieden war, wechselte mich der Trainer in der 78. Minute aus. Wieso ich ausgewechselt wurde? Da habt ihr meinen Trainer zu fragen. Ich selbst fühlte mich fit - ich denke es lag daran, dass das Spiel bereits entschieden war. Nach dem Spiel war ich froh, dass die Siegesserie mit YB auch gegen Bellinzona anhielt.
Zusammen mit mir stürmte Seydou. Mein Sturmpartner schoss diese Saison sicher mehr als zehn Tore. Mir persönlich macht es Spass mit ihm zu spielen. Für sein Alter hat der Junge bereits ein starke und sympathische Persönlichkeit. Wobei ich auch gerne an der Seite von Schneuwly spiele.
Bisher wurde ich in dieser Rückrunde, im Gegensatz zum letzten Spiel, jeweils als Joker eingewechselt. Dies war eine angenehme Rolle. Meist waren wir zum Zeitpunkt meiner Einwechslung noch nicht die Sieger auf dem Platz. Somit wusste ich jeweils, dass der Trainer mir zutraut, ein Spiel noch zu drehen. Insbesonders gegen Luzern gelang mir dies ja auch.
Letzte Woche spielte ich mit YB noch unseren Cup-Viertelfinal gegen die Grasshoppers. Auch dieses Spiel konnten wir gewinnen. Nun hoffen wir in Bern auf ein bisschen Losglück, damit wir einen einfachen Weg in den Cup-Final haben. Denn sicher wird mit dem FC Basel oder dem FC Zürich ein starker Gegner im Lostopf sein. Der Cup-Final ist auch eines unserer Saisonziele. Wir können bereits an der Teilnahme schnuppern. Noch einen Sieg benötigen wir, und wir stehen im Finale, welches bei uns zuhause in Bern stattfindet. Für uns bedeutete dies, dass es wie ein Heimspiel wäre. Dies ist eine besondere Motivation für uns Berner.
Im Gegensatz zum Schweizer Cup sind in der Meisterschaft noch viele Spiele zu spielen - ein ganzes Drittel der Saison steht vor uns. Und wir treffen noch diverse Male auf die Titelfavoriten. Um sich auf den Meisterschaftspokal vorzubereiten, ist es noch zu früh.
Euer Thomas Häberli