11.08.2010
Vögele: ''Freue mich riesig auf New York''

Stefanie Vögele: ''Freue mich riesig auf New York''
Hoi zäme
Einige Zeit ist vergangen seit meinem letzten Blog. In den letzten Wochen hat sich bei mir einiges getan und ich bin froh, euch auch von positiven Erlebnissen berichten zu können. So habe ich beim Turnier in Portoroz das Viertelfinale erreicht und in Istanbul mit Petra Kvitova die zweite Top-30-Spielerin innert zwei Wochen geschlagen. Diese Ergebnisse motivieren mich enorm.
Es hätte durchaus noch besser laufen können. Sowohl in Istanbul (gegen Shvedova) als auch in Kopenhagen (gegen Görges) hatte ich Chancen, die Matches anders zu gestalten. Leider agierte ich bei Breakchancen zu ineffizient. Ich sehe das aber positiv: Es wäre viel schlimmer, wenn ich chancenlos geblieben wäre. So hatte ich meine Möglichkeiten, konnte sie aber leider nicht nutzen. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Spielen ändern wird.
Derzeit bin ich in der Schweiz. Ich habe in der letzten Woche viel Kondition trainiert und werde dies auch in den nächsten Tagen tun. Dafür werde ich nach Karlsruhe reisen, um mich dort optimal auf die US Open vorbereiten zu können. Obwohl ich in der Weltrangliste aus den Top 100 gefallen bin, muss ich in Flushing Meadows keine Qualifikation spielen.
Ich freue mich unglaublich auf die USA. New York gehört zu meinen absoluten Lieblingstädten und die Vorfreude ist bereits jetzt riesig. Natürlich werde ich die Möglichkeit nutzen, im "Big Apple" shoppen zu gehen - dafür habe ich mich in den letzten Monaten extrem zurückgehalten :)
An einem Grand Slam wird den Spielern jeweils ein tolles Rahmenprogramm geboten. Wenn ich dieses Jahr Zeit finde, würde ich gerne ein Musical besuchen. Das hängt aber natürlich auch immer davon ab, ob es der Spielplan zulässt.
Vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit, etwas mit anderen Spielerinnen zu unternehmen. Es ist schon so, dass es auf der Tour nicht allzu viel Platz für innige Freundschaften gibt. Ich verstehe mich beispielsweise mit Petra Kvitova aus Tschechien sehr gut, wir haben zuletzt auch zusammen Doppel gespielt. Sonst pflege ich den Kontakt zu meinen deutschsprachigen Kolleginnen, mit Kristina Barrois oder Yvonne Meusburger treff ich mich auch mal abseits des Tenniscourts.
So, nun heisst es für mich viel schwitzen und leiden, damit ich in Flushing Meadows für positive Schlagzeilen sorgen kann.
Ich danke euch schon jetzt für eure Unterstützung!
Viele Grüsse
Eure Stefanie